Mittwoch, 23. Juni 2010

Gedicht

Den fetten Pfau spannt man beizeiten
auf wie einen Schirm, unter dem man die Jahreszeit erträgt.
Ständig geschmückte, gepflückte Geisha,
die sich halten, doch nicht behalten lässt -

klimpert mit Farbe wie mit Wimper, oder Gleichmut;
besitzt diesen Charme, der uns bittet, nahe zu treten, zu verliern,
was uns meint an Gewicht und Gewichtigkeit.

Das Katzenzahme der Worte gebuckelt,
im Gleichnis, im Gleichschritt, klingt aus nach der Wollust,
dem Übel des Jammers über uns selbst.

Kommentare:

  1. Oh, du bist wieder da. :-)
    Heißt das, dass noch jemand jetzt "da" ist? ;-)

    Liebe Grüße,
    Myriam

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  2. Nein, der kleine Mann hockt noch im Bauch und hat Erscheinungstermin Ende August/Anfang September. :)

    Habe immer auch in deinen Blog hineingelesen. Du hast einen starken Wandel drin in deinen lyrischen Texten. Habe deine "Handschrift" zunächst kaum erkannt. Dann doch, aber anders. Als hätte man eine Münze, auf ihre andere Seite gedreht, offengelegt. Finde ich spannend. ;)

    Ich hoffe, dass es dir sehr sehr gut geht...

    Sei lieb gegrüßt,
    Connie

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  3. Das Gegenteil von sehr, sehr gut. Viel ist passiert, wenig Gutes. Daher wohl auch der Wandel in den Texten.
    Habe meinen Blog gerade vorübergehend geschlossen...

    Kuss nach B.
    Myriam

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